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Andacht

 

Liebe Leserinnen und Leser!

Seit über einem Vierteljahr leben wir nun schon mit den Einschränkungen durch die Corona Pandemie. Viele kommen einigermaßen gut damit zurecht, andere tun sich schwer und leiden unter den Kontaktbeschränkungen. Ich bin sehr dankbar, dass es inzwischen viele Lockerungen gibt. Leider dürfen wir noch immer keine Gottesdienste in der Kirche feiern, wie wir es gewohnt waren.

Was werden wir eines Tages am Ende der Pandemie gelernt und wie wird sich unser Alltag verändert haben?

Wir haben viel gelernt im Bereich der digitalen Kommunikation, Home-schooling, Streaming-Gottesdienste, Videokonferenzen, mediale Präsenz…. – aber das ist nicht das Entscheidende!

Für mich ist viel wichtiger: Wir werden wieder gelernt haben, echte Begegnungen zu schätzen, lebendige Gemeinschaft, Händeschütteln und Umarmungen, persönliche Nähe. All das hat uns so sehr gefehlt! Wie auch das gemeinsame Singen und Musizieren, das Zusammenkommen in unseren Gruppen, das Miteinander. Jetzt, wo es uns fehlt merken wir, wie wertvoll all das ist!

Die Gemeinschaft steht im Zentrum unseres Glaubens. Gott wird ein Mensch, um uns nahe zu sein. Für Jesus sind persönliche Begegnungen, Berührungen und Nähe so wichtig - ein Gott zum Anfassen. Untrennbar damit verbunden ist die Gemeinschaft untereinander. In der Bibel heißt es: „Sie blieben beständig beieinander in der Lehre der Apostel, im Brotbrechen, in der Gemeinschaft und im Gebet.“ (Apg 2,45).

Diese Gemeinschaft zu erfahren ist so wichtig in der Entwicklung junger Menschen. Gemeinschaft macht Menschen stark. Sie sind widerstands-fähiger in Lebenskrisen. Vor allem macht das Miteinander Spaß. Gemeinschaft ist ein echter Schatz in unserem Leben! Wie schön, dass wir das wieder erleben dürfen. In unseren „Gottesdiensten unter den Linden“ ist dieser Geist der Gemeinschaft zu spüren, der uns beflügelt und Kraft gibt für unseren Alltag.

Ich hoffe, am Ende der Corona-Zeit werden wir dankbar zurückblicken können darauf, bewahrt worden zu sein, wieder den Wert der Gemeinschaft schätzen gelernt und so einen neuen Blick auf das Leben gewonnen zu haben.

In diesem Sinne –

Bleiben Sie behütet und einen erholsamen, gesegneten Sommer  

Ihre/Eure Pastorin Wiltraud Schuchardt