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Ausstellung zu den apokalyptischen Bildern in der St. Nikolai Kirche

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Andacht

Liebe Leserinnen und Leser!
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit“, mit diesem Vers beginnen wir am 1. Advent den Gottesdienst und bereiten uns in den nächsten Wochen auf das Weihnachtsfest vor, der Ankunft von Jesus Christus. Das Lied ruft uns auf, unsere Türen zu öffnen, damit wir Jesus bei uns aufnehmen können.
Ganz anders die Jahreslosung aus dem Johannesevangelium für das neue Jahr: Jesus Christus spricht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“. Nicht er kommt zu uns, sondern wir kommen zu ihm.
Sind diese beiden Aussagen nicht gegensätzlich? Nein, sie ergänzen sich sogar. Zu Weihnachten kommt Gott in Jesus als Mensch zu uns und will uns auf unserem Lebensweg begleiten. Er bietet sich an, mit uns zu leben. Von Geburt an, mit allen Konsequenzen, ob geliebt oder ausgestoßen, auf Hochzeiten und auch im Sterben. Er möchte mit uns Freude und Leid teilen.
Bisweilen kann es schwer sein, mit Gott in Verbindung zu kommen. Die Tür scheint verschlossen. Gerade jetzt zum Jahreswechsel sind da Fragen: Was erwartet mich im neuen Jahr? Bleibe ich gesund, bleibt meine Familie gesund? Was wird aus meinem Arbeitsplatz, was wird aus meiner Wohnung, kann ich mir die noch leisten?
Gott kennt mich genau, und ihm ist kein Leid unbekannt. Er möchte mir Mut machen, Hoffnung geben und mich trösten, wenn mir die Übersicht im Leben verloren geht. Er verheißt Hilfe und Hoffnung.
Mit der Jahreslosung blicken wir schon auf Ostern, das Fest der Auferstehung. Gottes Gnade ist unermesslich und er wird mich aufnehmen in sein ewiges Reich, wenn ich von dieser Welt Abschied nehmen werde. So machen auch Sie Ihr Herz und Ihr Haus auf, um Gott anzunehmen und vertrauen auch Sie darauf, von ihm angenommen zu werden.
Mit einem Segensgruß von Pasquale Thibaut wünsche ich Ihnen einen besinnlichen Advent, frohe und friedliche Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr 2022.
„Geh mit Gottes Segen und nimm seine Hand, er kommt dir entgegen, knüpft mit dir ein Band. Dieses wird dich leiten und ganz leis und sacht wird dich Gott begleiten Tag und Nacht.“ Ihr Johannes Hahn