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Andacht

 

Liebe Leserin, lieber Leser,


es ist deutlich zu merken: Allmählich werden die Tage länger. Die Sonne gewinnt an Kraft. Die ersten Frühlingsblumen stecken ihre Köpfe aus der Erde. Bei manchem Besuch höre ich: „Jo, Herr Paster, dat hölpt mi, wenn dat buten nich mehr so düüster is. Denn föhlt sik dat Leven glieks veel better an!“ Die Sonne mit ihrem Licht wird zu einem Zeichen für die Hoffnung. Das Dunkel wird nicht immer bleiben. Langsam, aber stetig, wird es heller und lebendiger werden.


Wir haben in unserer Kirche ein noch größeres Symbol für diese Hoffnung: Es ist das Kreuz. Über allem Wachsen und Vergehen der Natur zeigt es mir die Hoffnung für unser Leben. Und in den Wochen, durch die wir jetzt gehen, erkenne ich, wie stark diese Hoffnung ist. Die Wochen vor dem Osterfest sind geprägt durch die Passionszeit. Das Kreuz wird unsichtbar immer mitgetragen, wenn wir in den Andachten und Gottesdiensten bedenken, wie sehr Jesus leidet und schließlich am Karfreitag stirbt. Ich darf hoffen: Gott ist auch in meinem Leiden und in meinem Sterben da und hält mich. Doch der Tod ist nicht das Ende. Am Ostermorgen ist Jesus auferstanden und sagt mir: „Ich lebe, und ihr sollt auch leben!“ Christus zeigt mir, wie groß und stark Gottes Liebe ist. Nicht einmal der Tod kann ihr eine Grenze setzen. Mein ganzes Leben ist getragen von dieser Hoffnung.


Mit dieser Hoffnung feiern wir das Osterfest. Mit dieser Hoffnung segnen wir unsere Konfirmanden. Sie bekommen von uns ein Kreuz umgehängt, und bei den Besuchen am Konfirmationstag sehe ich, dass sie es stolz und sichtbar tragen. Es ist natürlich die Erinnerung und das Zeichen für ihren großen Tag. Noch mehr aber zeigt es die Hoffnung, die diese jungen Menschen durch ihr Leben begleitet. Was auch geschieht, wie immer dein Leben verlaufen wird, Gott ist an deiner Seite.

Die Kraft der Sonne wird nun stärker, aber sie wird dann auch wieder schwinden. Die Kraft von Gottes Liebe bleibt. Sie strahlt auch in das dunkelste Dunkel hinein und macht mein Leben hell. Darauf vertraue und hoffe ich. Diese Hoffnung und dieses Vertrauen wünsche ich Ihnen und euch auch,


Ihr/euer Peter Schuchardt, P.