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Corona: Keine Gottesdienste und Andachten in der Kirche möglich

Die Corona-Krise verändert unser Zusammenleben drastisch. Die Landesregierung hat ausdrücklich untersagt, dass Gottesdienste und Andachten in den Kirchen gefeiert werden. Auch in Bredstedt fallen darum bis auf weiteres alle Gottesdienste und Andachten aus.

Wir verweisen auf die Gottesdienste im Radio und im Fernsehen. Wir empfehlen ausdrücklich, zuhause eine eigene Andacht mit Liedern, Gebeten und dem Vaterunser zu feiern. Wir bitten wir darum, für alle Erkrankten, für deren Familien und für alle Helfer und Helferinnen in dieser schwierigen Zeit zu beten.

Unsere St. Nikolai Kirche bliebt eöffnet. Wir bitten ausdrücklich darum, sich an die Handlungsanweisungen zu halten und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.

Telefonisch sind wir zu erreichen unter 04671/3491.

Weiter weisen wir darauf hin, dass sämtliche Gemeindeveranstaltungen, Gruppen und Proben bis mindestens 19. April ausfallen.


Andacht vom 16.03.2020

Alles hat seine Zeit.

 

Und plötzlich war alles ganz anders … . So lässt sich wohl am besten in Worte fassen, was in den letzten Tagen geschehen ist. Bis vor kurzem haben wir uns die Nachrichten über den Corona-Virus in der Tagesschau angesehen und darüber in der Zeitung gelesen. Das alles war weit weg, und wir waren nur Zuschauer. Aber jetzt ist das alles ganz nahe und verändert unseren Alltag.

 

Auch in unserer Gemeinde ist es zu spüren. Viele Dinge sind nun nur noch eingeschränkt, manches gar nicht mehr möglich. Wir geben einander nicht mehr die Hände. Wir bleiben auf Abstand zueinander. Vor ein paar Tagen galt das alles noch als unhöflich. Nun ist es wichtig, um sich nicht mit dem Virus zu infizieren. Für manche von uns ist es lebenswichtig, dass andere sich daran halten. Das alles ist so anders als vorher.

 

Und doch ist das alles nicht das Ende der Welt. Wir sind immer noch die gleichen Menschen. Wir haben es mit einer Krankheit zu tun, die viele gefährden kann. Aber es ist eben „nur“ eine Krankheit. Und weil es eine besondere Krankheit ist, gehen wir besonders miteinander um. Wir nicken einander freundlich zu zur Begrüßung. Wir halten einen größeren Abstand ein, um den anderen nicht zu gefährden. Das tun wir, weil Jesus uns sagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Wir tun alles, um den andern zu schützen – und auch uns selbst. Denn wir sollen nicht sorglos und unachtsam sein. Dazu ist der andere, ist unser eigenes Leben viel zu kostbar.

 

Alles hat seine Zeit, sagt die Bibel. Jetzt ist die Zeit der Corona-Krise. Da ist manches anders als vorher. Einiges ist unangenehm. Wir wissen nicht, wie lange diese Zeit dauern wird. Aber ich weiß: Sie wird irgendwann zu Ende sein. Ich kann heute noch nicht sagen,wie lange es dauert. Aber auch dieser Virus hat nur eine begrenzte Macht. Die Zeit der Einschränkungen geht vorbei. Und ich weiß: Alle Zeit steht in Gottes Hand. Und er wird uns sicher durch die Zeiten führen, auch die, die jetzt ist.

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Gebet: Herr, unser Gott,

wir bitten dich um Geduld, damit wir sicher durch diese Zeit kommen.

Hilf allen Kranken.

Gib den Pflegekräften, den Ärzten und Ärztinnen Kraft für ihre Arbeit.

Und lass uns spüren:

Du bist bei uns, heute und alle Tage. Amen

 

Pastor Peter Schuchardt